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Dem Graf droht Eigenbedarf

Graf #Mietcula hat Sorgen. Sein Mietvertrag für den schönen Sarg im kühlen Schloßkeller soll gekündigt werden. Eigenbedarf. Doch sehen Sie selbst:

Bei Ihrem Mieterverein erfahren Sie, was Sie dagegen tun können. Der Deutsche Mieterbund Esslingen-Göppingen stellte dieses Video auf dem Mietertag in Esslingen vor.

Regierung einigt sich bei Landesbauordnung

Vorschrift über Fahrradstellplätze fällt weg

Grüne und CDU konnten sich nach wochenlangem Streit über eine neue Landesbauordnung einigen. Während Wohnungsbauministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) den Kompromiss lobte, betonte Mieterbund-Chef Rolf Gassmann: "Das größte Hindernis für mehr bezahlbaren Wohnungsbau sind nicht die Vorschriften der Landesbauordnung, sondern fehlende Baugrundstücke." Künftig gibt es keine landeseinheitlichen Vorgaben  über die Zahl überdachter Fahrradstellplätze mehr. Dafür bleibt die Regelung über die Begrünung von Gebäuden in Kraft. mehr erfahren

Landeswohnungsbaugesellschaft gefordert

Experten diskutierten Wege zu bezahlbarem Wohnraum

„Die Wohnungsnot in den Städten betrifft die komplette Mittelschicht,“ warnte Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer auf einer Podiumsdiskussion des Mieterbunds Baden-Württemberg  im Rahmen des Mietertags in Esslingen. Immobilienpreise und Mieten  „sind völlig durch die Decke gegangen“, ergänzte der Stuttgarter Stadtsoziologe Professor Tilman Harlander. Wie lässt sich bezahlbares Wohnen also sichern? Sigrid Feßler, die Verbandsdirektorin des Gesamtverbands der Wohnungswirtschaft in Baden-Württemberg forderte mehr Bauland: Innenentwicklung reiche nicht mehr aus. Bund und Land dürften ihre Grundstücke nicht an die Meistbietenden veräußern.

Doch das alles dauere mindestens zehn Jahre, konterte Boris Palmer und warnte daher  vor „Ausreden“ der Politik. Neubau bringe keine bezahlbaren Wohnungen. Daher sei der Staat gefordert, wieder  für Ordnung auf dem Wohnungsmarkt zu  sorgen und die leistungslosen  Profite bei Eigentümern von Bauland und bei Mieten abzuschöpfen. Ohne sofortiges Handeln werde die Wohnungsversorgung zum bald explodierenden sozialen Sprengsatz. Harlander verlangt  konzertierte Aktionen. Nötig sei die Förderung von gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften. Neue Bauträger wie Mietshäuser-Syndikate und Baugemeinschaften benötigten bessere Entwicklungsmöglichkeiten. Staatliche Zuschüsse zum Wohnungsbau müssten auf  Dauer zweckgebunden bleiben.

Baden-Württemberg müsse wieder eine Landeswohnungsbaugesellschaft gründen, unterstützte Palmer eine Mieterbund-Forderung. Ziel dieses Unternehmens sollte der Bau von 22.000 neuen Wohnungen sein. So viele hatte nämlich die Landesbank Baden-Württemberg - mit Zustimmung der Landesregierung - vor wenigen Jahren an private Investoren verkauft.

Mieterbund wählt Gaßmann wieder zum Landesvorsitzenden

Mietertag Baden-Württemberg tagte in Esslingen

"Wohnen muss bezahlbar sein." Diese zentrale Forderung des Mieterbunds Baden-Württemberg bestimmte die Beratungen des diesjährigen Mietertags in Esslingen, an dem über 200 Delegierte der 35 Mietervereine im Südwesten genommen haben. Sie bestätigten Rolf Gaßmann, der auch an der Spitze des Mieterverein Stuttgart steht, einstimmig als Landesvorsitzenden. 

Auch die weiteren Landesvorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Stellvertreter Gaßmanns sind Karl Winckelmann (Karlsruhe) und Joachim  Knöpfel (Baden-Baden). Schatzmeisterin bleibt Susanne Matt (Esslingen), Landesverbands-Schriftführer Thomas Keck (Reutlingen):  Die Delegierten beschlossen acht Anträge zur Wohnungspolitik, zum Mietrecht und zu Organisationsfragen. Eine Übersicht zu den Inhalten der Anträge veröffentlichen wir auf der Sonderseite zum Mietertag  2018.