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16.04.20 - 16:09 Uhr

Keine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt in Sicht

2019 wurden in Baden-Württemberg zu wenig Wohnungen gebaut.

Das Baufertigstellungsergebnis im Wohnungsbau 2019 macht deutlich: Der Markt kann die Wohnungssituation nicht verbessern. Obwohl die Förderkonditionen auf Grund der Empfehlungen der Wohnraum-Allianz deutlich verbessert wurden, wurden nicht mehr neue Wohnungen gebaut als im Vorjahr. Das Prognos Institut hatte im Auftrag der Wohnraum-Allianz einen jährlichen Neubaubedarf von mindestens 60.000 Wohnungen ermittelt. Weil auch im Jahr 2019 nur die Hälfte des durch das Prognos-Institut ermittelten Wohnungsbedarfs gebaut wurde, wächst der Wohnungsmangel weiter an.

Auf Grund des bescheidenen Wohnungszuwachses werden die Mietpreise weiter in die Höhe schnellen. Aus Sicht es Deutschen Mieterbundes ist es unverständlich, dass das in Kraft treten der Mietpreisbremse zumindest bis Juni verzögert wird.

„Der Wechsel zu einer gemeinwohlorientierten Wohnungspolitik ist dringend notwendig“, erklärt Rolf Gaßmann, Landesvorsitzender des Deutschen Mieterbundes Baden-Württemberg. „Land und Städte sind gefordert, in den Brennpunkten des Bedarfs selbst bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“ Der Deutsche Mieterbund Baden-Württemberg fordert deshalb, eine Landeswohnbaugesellschaft zu gründen, wie von Prognos empfohlen.