
Mieterbund-Informationen: Nach der Landtagswahl
Zum Beginn der Koalitionsverhandungen zwischen Grünen und CDU fordern Mieterbund Landesvorstandsmitgied Winfried Kropp und die DGB Landesbezirksvorsitzende Maren Diebel-Eilers von der neuen Landesregierungen einen klaren politischen Schwerpunkt auf den Mietwohnungsbau. Mehr erfahren
Am 8. März 2026 wählten die Bürgerinnen und Bürger einen neuen Landtag. Dabei ging es nicht nur darum, war Winfried Kretschmanns Nachfolger als Ministerpräsident werden wird. Das Land entscheidet über viele Dinge, die für Mieterinnen und Mieter wichtig sind. Wo sollen Schutzrechte wie die Mietpreisbremse gelten? Die Landesregierung ist zuständig für den sozialen Wohnungsbau. Will sie dafür auch in ausreichendem Maße investieren? Die Grundsatzfrage über allem: Spielen künftig Mieterinnen und MIeter im Land eine Rolle oder werden sie wie in den vergangenen Jahren von der Mehrheit im Landtag weitgehend ignoriert?
Der Mieterbund Baden-Württemberg stellt auf einer Sonderseite seine Forderungen zur Landtagswahl, eine Übersicht über die Positionen der wichtigsten Parteien und Hintergrund-Informationen zur Verfügung. Diese Forderungen haben wir den Delegationen der künftigen Regierungsparteien, die Koalitionsverhandlungen vorbereiten, übersandt.
Insbesondere setzen wir uns auch mit den wohnungspolitischen Positionen der AfD auseinander.
In insgesamt sieben Wahlkreisen kandidierten Mitglieder der Mietervereine für den Landtag, im Wahlkreis Konstanz sogar gegeneinander. Wir stellen alle uns bekannten Kandidierenden aus den Reihen des Mieterbunds vor.
Die Online-Diskussion Wahlentscheidung Wohnen im Video
Wohnraumoffensive des Landes ist "gescheitert"
Mieterbund bekräftigt grundlegende Kritik des Landesrechnungshofs
Hohe Verwaltungskosten, kaum Nachfrage. Der Landesrechnungshof Baden-Württemberg kritisiert wesentliche Programmelemente der Wohnraumoffensive des Landes. Zu Recht, meint der Landesvorsitzende des Mieterbunds Baden-Württemberg, Rolf Gaßmann. Gegenüber dem SWR fordert Gaßmann die Einstellung der nicht nachgefragten Programme. Statt dessen müsse die Landesregierung ihren Widerstand gegen eine Landeswohnungsgesellschaft aufgeben. Mehr zum Bericht des Landesrechnungshofs.
Mieten am Limit
SWR-Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" behandelt die Wohnungskrise im Land
Fehlende Wohnungen, nahezu unbegrenzter Anstieg der Mieten: "Viele Menschen in Baden-Württemberg wohnen sich arm", sagte Mieterbund-Landesvorstandsmitglied, Winfried Kropp im TV-Magazin "Zur Sache Baden-Württemberg" des SWR und forderte in der Diskussion mit Wohnungsbauministerin Nicole Razavi eine bessere Zusammenarbeit von Bund, Land, Kommunen und Wohnungswirtschaft. Die Politik sei gefordert, Recht und Ordnung auf dem Wohnungsmarkt herzustellen, damit wirtschaftliche Macht nicht missbraucht werden könne. Die Sendung kann über die SWR-Mediathek verfolgt werden. (s.u.)

Kommunale Wärmeplanung: Aufgaben, Umsetzung, Vorbilder
Tagungsdokumentation
Heizungen in Wohngebäuden verursachen etwa ein Drittel aller klimaschädlichen Emissionen. Der Investitionsbedarf für einen klimafreundlichen Wohnungsbestand ist erheblich. Das damit verbundene Kostenrisiko für Mieterinnen und Mieter auch. Alle Kommunen über 10.000 Einwohner sind durch Bundesgesetz verpflichtet bis Juni 2028, Großstädte sogar bis Juni nächsten Jahres, eine kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Wie ist der Stand der kommunalen Wärmeerzeugung und welche Schritte müssen folgen? Mit welchen Programmen und Konzepten können die notwendigen Investitionen so gefördert werden, dass umweltfreundliche Wärmeversorgung nicht zur Armutsfalle für die Bewohner wird? Das ist die zentrale Fragestellung unserer Online-Fachtagung, deren Ergebnisse wir hier dokumentieren:
Der Landesvorstand

Willkommen beim Deutschen Mieterbund Baden-Württemberg!
Dachverband von 35 Mietervereinen mit 150.000 Mitgliedern
Der Deutsche Mieterbund Baden-Württemberg ist der Dachverband der 35 Mietervereine in Baden-Württemberg. Wir organisierenüber 150.000 Mieterinnen und Mieter im Südwesten, die über die örtlichen Mietervereine Rechtsberatung und Rechtsschutz erhalten. Der Landesverband ist die politische Interessensvertretung gegenüber der Landesregierung und dem Landtag sowie gegenüber der Wohnungswirtschaft. Der Mieterbund Baden-Württemberg steht in engem Austausch mit Sozialverbänden, Gewerkschaften und Wohnungsbauunternehmen. Außerdem unterstützt der Landesverband die örtlichen Mietervereine bei der Öffentlichkeitsarbeit und mit zahlreichen Fortbildungsangeboten.
Mängel in der Wohnung:

So viel können Sie die Miete kürzen
Wenn Ihre Wohnung Mängel hat, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen Ihre Mietzahlungen kürzen. Denn aufgrund Ihrer regelmäßigen Mietzahlungen können Sie als Gegenleistung verlangen, dass sich Ihre Mietwohnung im vertragsgemäßen Zustand befindet. Sie muss also zum Wohnen geeignet sein und darf keine Mängel enthalten, die das Wohnen erschweren oder gar unmöglich machen.
Unser Rechner zeigt auf, um welchen Betrag Sie bei bestimmten Mängeln die Miete mindern können. Für diese Berechnung hat der Deutsche Mieterbund zahlreiche Gerichtsentscheidungen berücksichtigt.
Doch beachten Sie auf jeden Fall: MIndern Sie niemals die MIete ohne vorherigen rechtlichen Rat! Den gibt es kostengünstig bei uns.
Nachrichten aus dem Deutschen Mieterbund Baden-Württemberg
Grün-schwarzer Koalitionsvertrag enthält Licht und Schatten
Mieterbund begrüßt Fokus auf sozialen Wohnungsbau, vermisst jedoch klare Zusagen zur Entlastung von Mieterinnen und Mietern
Chance für wohnungspolitischen Neustart nutzen
Bündnis „Impulse für den Wohnungsbau Baden-Württemberg“ appelliert an künftige Regierungsparteien, ihre große Gestaltungsmehrheit zu nutzen
Halbierung der Kostenrisiken beim Heizungstausch
Mieterbund BW begrüßt Berliner Einigung und fordert „Wohn-Wende“ in Stuttgarter Koalitionsverhandlungen
„HeimVorteil“ allein schafft keine bezahlbaren Mieten!
Mieterbund und Deutscher Gewerkschaftsbund fordern von neuer Landesregierung: Mietwohnungsbau muss Schwerpunkt werden
Esslingen: CDU erlaubt mit FDP und AfD Wohnungsleerstand und Mieterverdrängung
Gemeinderatsmehrheit hebt Satzung über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum in der Stadt Esslingen auf.




