
Mieterbund-Informationen zur Landtagswahl
Am 8. März 2026 wählen die Bürgerinnen und Bürger einen neuen Landtag. Dabei geht es nicht nur darum, war Winfried Kretschmanns Nachfolger als Ministerpräsident werden soll. Das Land entscheidet über viele Dinge, die für Mieterinnen und Mieter wichtig sind. Wo sollen Schutzrechte wie die Mietpreisbremse gelten? Die Landesregierung ist zuständig für den sozialen Wohnungsbau. Will sie dafür auch in ausreichendem Maße investieren? Die Grundsatzfrage über allem: Spielen künftig Mieterinnen und MIeter im Land eine Rolle oder werden sie wie in den vergangenen Jahren von der Mehrheit im Landtag weitgehend ignoriert?
Der Mieterbund Baden-Württemberg stellt auf einer Sonderseite seine Forderungen zur Landtagswahl, eine Übersicht über die Positionen der wichtigsten Parteien und Hintergrund-Informationen zur Verfügung. Insbesondere setzen wir uns auch mit den wohnungspolitischen Positionen der AfD auseinander.
In insgesamt sieben Wahlkreisen kandidieren Mitglieder der Mietervereine für den Landtag, im Wahlkreis Konstanz sogar gegeneinander. Wir stellen alle uns bekannten Kandidierenden aus den Reihen des Mieterbunds vor.

Grüne
Bild: Mario Klaiber

CDU
Bild: Pfau-Weller

SPD
Bild: Hanna Bichay

FDP
Bild: Stefanie Trenz

LINKE
Bild: Joe Pohl
Online-Diskussion: Wohnen in Baden-Württemberg
Wohnungspolitiker im Online-Gespräch mit dem DMB-Landesvorsitzenden Rolf Gassmann
Bezahlbares Wohnen bleibt eine der zentralen sozialen Fragen in Baden-Württemberg. Steigende Mieten, fehlender Wohnraum und soziale Ungleichheit stellen viele Menschen vor große Herausforderungen.
Vor diesem Hintergrund laden der Deutsche Mieterbund Baden-Württemberg und der DGB Baden-Württemberg zu einer digitalen Diskussionsveranstaltung ein.
Im Mittelpunkt stehen die wohnungspolitischen Konzepte und Lösungsvorschläge der Parteien für die kommende Legislaturperiode. Vertreter*innen der Landespolitik und der Parteien kommen mit Verbänden und einem interessierten Publikum ins Gespräch.
Nach einer Einführung in die aktuellen wohnungspolitischen Positionen und Forderungen der veranstaltenden Verbände durch Rolf Gaßmann, Landesvorsitzender des Deutschen Mieterbundes Baden-Württemberg, geben die eingeladenen Politiker*innen kurze Statements ab. Anschließend ist Raum für Diskussion und Fragen aus dem Publikum.
Termin: Dienstag, 24. Februar 2026
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Ort: digital (zoom)
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und laden Sie hiermit herzlich ein!
Die Teilnahme ist kostenfrei aber die Teilnehmendenzahl begrenzt.
Wir bitten daher um verbindliche Anmeldung bis zum 20.02.2026. Die Teilnahme erfolgt nach Eingang der Anmeldung.
Registrieren Sie sich bitte über folgenden Link:
https://zoom.us/meeting/register/K4SYGkZDRbmS8rrpuB6K0g
Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.
Mitmachaktion #besserwohnen
ARD und Mieterbund wollen wissen: Wie wohnen Sie?
Die ARD startet heute in Kooperation mit dem Deutschen Mieterbund (DMB) die Mitmachaktion #besserwohnen, mit der alle Mieterinnen und Mieter in Deutschland eingeladen werden, ihre Wohnsituation zu teilen und damit auf die drängendsten Herausforderungen auf dem deutschen Mietwohnungsmarkt aufmerksam zu machen.
Im Rahmen der Aktion sind alle Menschen aufgefordert, über ihre persönlichen Erfahrungen zu berichten – wie sie nach Wohnungen suchen, wie sie wohnen und wieviel sie für ihre Wohnung zahlen. Die anonymisierten Daten werden gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund ausgewertet und sollen konkrete Handlungsmöglichkeiten und Lösungen aufzeigen, um die Wohnsituation in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
„Diese Aktion gibt allen Mieterinnen und Mietern in Deutschland die Möglichkeit, ihre Stimme zu erheben. Es geht darum, sichtbar zu machen, wie vielfältig die Probleme beim Wohnen sind und was sich ändern muss, damit Wohnen in Deutschland wieder für alle bezahlbar wird“, so die Präsidentin des Deutschen Mieterbundes, Melanie Weber-Moritz.
Mitmachen: www.ard.de/besserwohnen
Wohnraumoffensive des Landes ist "gescheitert"
Mieterbund bekräftigt grundlegende Kritik des Landesrechnungshofs
Hohe Verwaltungskosten, kaum Nachfrage. Der Landesrechnungshof Baden-Württemberg kritisiert wesentliche Programmelemente der Wohnraumoffensive des Landes. Zu Recht, meint der Landesvorsitzende des Mieterbunds Baden-Württemberg, Rolf Gaßmann. Gegenüber dem SWR fordert Gaßmann die Einstellung der nicht nachgefragten Programme. Statt dessen müsse die Landesregierung ihren Widerstand gegen eine Landeswohnungsgesellschaft aufgeben. Mehr zum Bericht des Landesrechnungshofs.
Mieten am Limit
SWR-Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" behandelt die Wohnungskrise im Land
Fehlende Wohnungen, nahezu unbegrenzter Anstieg der Mieten: "Viele Menschen in Baden-Württemberg wohnen sich arm", sagte Mieterbund-Landesvorstandsmitglied, Winfried Kropp im TV-Magazin "Zur Sache Baden-Württemberg" des SWR und forderte in der Diskussion mit Wohnungsbauministerin Nicole Razavi eine bessere Zusammenarbeit von Bund, Land, Kommunen und Wohnungswirtschaft. Die Politik sei gefordert, Recht und Ordnung auf dem Wohnungsmarkt herzustellen, damit wirtschaftliche Macht nicht missbraucht werden könne. Die Sendung kann über die SWR-Mediathek verfolgt werden. (s.u.)

Kommunale Wärmeplanung: Aufgaben, Umsetzung, Vorbilder
Tagungsdokumentation
Heizungen in Wohngebäuden verursachen etwa ein Drittel aller klimaschädlichen Emissionen. Der Investitionsbedarf für einen klimafreundlichen Wohnungsbestand ist erheblich. Das damit verbundene Kostenrisiko für Mieterinnen und Mieter auch. Alle Kommunen über 10.000 Einwohner sind durch Bundesgesetz verpflichtet bis Juni 2028, Großstädte sogar bis Juni nächsten Jahres, eine kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Wie ist der Stand der kommunalen Wärmeerzeugung und welche Schritte müssen folgen? Mit welchen Programmen und Konzepten können die notwendigen Investitionen so gefördert werden, dass umweltfreundliche Wärmeversorgung nicht zur Armutsfalle für die Bewohner wird? Das ist die zentrale Fragestellung unserer Online-Fachtagung, deren Ergebnisse wir hier dokumentieren:
Der Landesvorstand

Willkommen beim Deutschen Mieterbund Baden-Württemberg!
Dachverband von 35 Mietervereinen mit 150.000 Mitgliedern
Der Deutsche Mieterbund Baden-Württemberg ist der Dachverband der 35 Mietervereine in Baden-Württemberg. Wir organisierenüber 150.000 Mieterinnen und Mieter im Südwesten, die über die örtlichen Mietervereine Rechtsberatung und Rechtsschutz erhalten. Der Landesverband ist die politische Interessensvertretung gegenüber der Landesregierung und dem Landtag sowie gegenüber der Wohnungswirtschaft. Der Mieterbund Baden-Württemberg steht in engem Austausch mit Sozialverbänden, Gewerkschaften und Wohnungsbauunternehmen. Außerdem unterstützt der Landesverband die örtlichen Mietervereine bei der Öffentlichkeitsarbeit und mit zahlreichen Fortbildungsangeboten.
Mängel in der Wohnung:

So viel können Sie die Miete kürzen
Wenn Ihre Wohnung Mängel hat, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen Ihre Mietzahlungen kürzen. Denn aufgrund Ihrer regelmäßigen Mietzahlungen können Sie als Gegenleistung verlangen, dass sich Ihre Mietwohnung im vertragsgemäßen Zustand befindet. Sie muss also zum Wohnen geeignet sein und darf keine Mängel enthalten, die das Wohnen erschweren oder gar unmöglich machen.
Unser Rechner zeigt auf, um welchen Betrag Sie bei bestimmten Mängeln die Miete mindern können. Für diese Berechnung hat der Deutsche Mieterbund zahlreiche Gerichtsentscheidungen berücksichtigt.
Doch beachten Sie auf jeden Fall: MIndern Sie niemals die MIete ohne vorherigen rechtlichen Rat! Den gibt es kostengünstig bei uns.
Nachrichten aus dem Deutschen Mieterbund Baden-Württemberg
In Esslingen ist das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum gefährdet
Knappe Mehrheit im Gemeinderat will Zweckentfremdungsverbot abschaffen - Kritik von Mieterbund und Architekten
Bundesgerichtshof unterbindet Diskriminierung durch Wohnungsmakler
Mieterbund Baden-Württemberg begrüßt BGH-Entscheidung. 40 Prozent der Baden-Württemberg betroffen.
Nur ein Jahr Verlängerung für Mietpreisbremse: Schlechter schwarz-grüner Kompromiss auf Kosten der Mieterinnen und Mieter
Bodenseestädte Konstanz, Radolfzell, Singen und Überlingen sowie Mannheim verlieren wichtigen Mieterschutz. Mietpreisbremse läuft dort zum 31.12.2025…
Landesregierung will Mietpreisbremse in Konstanz und Mannheim aufheben
Gutachten ignoriert tatsächliche Wohnungssituation in Baden-Württemberg
Internationaler Tag der Mieterinnen und Mieter: Mehr Schutz und faire Mieten gefordert
Der 6. Oktober ist der internationale Tag der Mieter. Zu diesem Aktionstag ruft die International Union of Tenants (IUT) auf. Der…



